Markenkommunikation war lange versprechensorientiert. Claims, Haltungen, Purpose-Narrative und emotionale Zuspitzungen sollten Vertrauen aufbauen und Orientierung geben. Im KI-Zeitalter gerät dieses Modell zunehmend unter Druck. Wenn Aussagen jederzeit generiert, optimiert und skaliert werden können, verliert das Versprechen seine frühere Überzeugungskraft.
Wir haben mit 198 Probanden untersucht, wie Markenversprechen im Vergleich zu konkreten Belegen wirken: Daten, Nachweise, sichtbare Resultate, überprüfbare Effekte, dokumentierte Praxis. Im Fokus stand nicht Glaubwürdigkeit im abstrakten Sinn, sondern die Frage, wodurch Vertrauen heute tatsächlich entsteht, wenn Sprache jederzeit simulierbar ist.