Neuer Digital-Activation-Journey Ansatz vorgestellt

70 Prozent dieser digitalen Aktivierungs-Maßnahmen verfehlen ihr Ziel
70 Prozent dieser digitalen Aktivierungs-Maßnahmen verfehlen ihr Ziel. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung des Brand Science Institute (BSI), das rund 1.300 Probanden befragt und 120 Digital-Activation-Programme untersucht hat.

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Neuen Digital-Activation-Journey Ansatz vorgestellt.

Kunden sollen im Online-Handel durch vielfältige Onlinemarketing-Aktivitäten und Suchmaschinenoptimierungen von Markenherstellern zum Kauf bewegt werden. 70 Prozent dieser digitalen Aktivierungs-Maßnahmen verfehlen jedoch ihr Ziel. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung des Brand Science Institute (BSI), das rund 1.300 Probanden befragt und 120 Digital-Activation-Programme untersucht hat.

„Zwei Drittel aller von uns befragten Kunden bemängeln den hohen Anteil redundanter Informationen, die im Kaufprozess wenig informativ und kauftreibend wirken“, erklärt Dr. Nils Andres, Geschäftsführer des BSI und Initiator der Studie. „Im Sales Funnel haben wir in unserer Untersuchung erhebliche Mängel in der Abstimmung der Touchpoints untereinander gefunden, die auch durch klassische Customer-Journey Modelle bisher nicht berücksichtigt werden“, so Andres.

Online-Händler und eCommerce-Plattformen werden standardisiert

Grund für diese Entwicklung: Online-Händler und eCommerce-Plattformen werden standardisiert aus den jeweiligen zentralen Produktdatenbanken (PMS) von Markenunternehmen gespeist. Nicht berücksichtigt werden im Rahmen des Kaufprozesses auf den Kunden zugeschnittene Inhalte am jeweiligen Kontaktpunkt. Außerdem fehlt eine klare Rollenverteilung der Plattformen, die zumeist einzeln und zusammenhangslos von der Wirkung der Plattformen untereinander bearbeitet werden.

„Selbst gut aufgesetzte SEO Programme bei Amazon und Google verfehlen ihre Wirkung, da sie einseitig und während der Customer-Journey ohne den Zusammenhang zwischen anderen eRetailern oder eCommerce-Plattformen optimiert werden“, erläutert Dr. Nils Andres.

Zur Steigerung digitaler Abverkaufszahlen hat das BSI nun einen Ansatz entwickelt, der sich diesen Problemen annimmt. Als einer der international führenden Customer-Journey Mapping Anbieter erschafft das Institut mit Hilfe eines triangulären Untersuchungsdesigns Lösungsmodelle zur Abverkaufssteigerung für Markenhersteller.

„Unser Ansatz schließt eine der größten Lücken im Rahmen digitaler Kaufprozesse und kann die Wirkung kaufrelevanter Maßnahmen um bis zu 83 Prozent steigern“, so Andres.

Das Verfahren im Überblick:

  1. Im ersten Schritt werden relevante Online-Händler und -Plattformen nach emotionalen und motivationalen sowie primären User- und Traffic-Daten identifiziert.
  2. Jeder Plattform wird eine Rolle im Rahmen des Kaufprozesses zugeteilt. Die Touchpoints werden dabei aufeinander abgestimmt, um den Beitrag aus der Summe jedes einzelnen Touchpoints zu maximieren.
  3. Auf Basis dieses Digital-Activation-Journey Ansatzes und unter Berücksichtigung der Suchalgorithmen von Google, Amazon und der identifizierten eRetailer werden klare Strukturen abgeleitet, die sowohl die Suchmaschinen als auch die Kauftreiber der User adressieren.

Diese Verbesserung wird dadurch erreicht, dass den bisher rein willkürlich geführten Online-Händlern und eCommerce-Plattformen nun klare Rollen zugeteilt werden können. Hierdurch können kaufrelevante und optimierende Maßnahmen in der jeweiligen Stufe des Kaufprozesses zusammenhängend eingeleitet werden, die in ihrer Wirkung bis zu 83 Prozent effektiver verlaufen.

Gleichzeitig wird die Lücke bisheriger Customer-Journey Modelle geschlossen, die bisher nur nachträglich die Rolle und Zusammenhänge der jeweiligen Kontaktpunkte untersucht und den Kaufeinfluss häufig nur unterrepräsentiert berücksichtigt haben.

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